Superfood Schisandra-Beere

In China ist die Schisandra-Beere, die den Körper vitalisiert und stärkt, bereits seit Jahrtausenden ein beliebtes Heilmittel und aus der traditionellen chinesischen Medizin nicht mehr hinweg zu denken.

In ihrem Ursprungsland wird sie „Wu WeiZi“ genannt, was „Die Frucht mit den fünf Geschmäckern“ bedeutet. Dieser Name resultiert aus dem Fakt, dass sie beim Verzehr fünf Geschmacksrichtungen entfaltet. Die Schale und das Fruchtfleisch schmecken süß und sauer, die Samen schmecken salzig, scharf und bitter.

Diese fünf Geschmacksrichtungen werden in der chinesischen Heilkunde den fünf Elementen (Erde, Feuer, Holz, Wasser und Metall) zugeordnet.

Herkunft der Schisandra-Beere

Die Schisandra-Beere, die auch unter dem Namen Chinesisches Spaltkölbchen, Chinesische Beerentraube oder Wu WeiZi-Beere bekannt ist, stammt aus China. Hier wurde sie bereits 206 v.Chr. als Heilmittel genutzt.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird die Pflanze nun auch in Europa angepflanzt und folgt somit dem ganzen Nordosten Asiens (China, Korea und Japan), der bereits zuvor die ganzheitliche Heilkraft dieser besonderen Pflanze erkannte.

Kleine Beere mit viel Potential

Die Schisandra-Beere wächst an der Schisandra-Pflanze, die den Sternanisgewächsen zugeordnet wird. Hierbei handelt es sich um eine Kletterpflanze, die bis zu 8 Meter hoch wird und nach und nach verholzt. Die Besonderheit der Schisandra ist, dass die Pflanzen getrennt geschlechtlich sind, hierher rührt auch der Name „Chinesisches Spaltkörbchen“.

Die Blütezeit liegt zwischen Mai und Juli und von Juli bis September reifen die roten bis rostfarbenen Früchte heran, die wie Weintrauben zusammenhängen. Die Beeren haben eine Größe von 7,5 Millimetern und können nach der Ernte weiterverarbeitet werden.

Die Schisandra-Beere wird nach ihrer Ernte zu Nahrungsergänzungsmitteln in Form von Kapseln und in getrockneter Form zu Tee oder Pulver weiterverarbeitet.

Wir von Ethno Health haben mit Hilfe eines Teams an Spezialisten unter Leitung des Ethno- Mediziners und Allgemeinarztes Dr. med. Ingfried Hobert das alte traditionelle Heilwissen der Völker durchforstet, dort die effektivsten Heilpflanzen unseres Planeten identifiziert und auf den Prüfstand gestellt.

Lassen Sie sich von der großartigen Qualität und der traditionellen Rezeptur des ETHNO-HEALTH „Schisandra 13“ überzeugen. Das „Herztonikum des himmlischen Kaisers“ ist eine vor allem herzstärkende und beruhigende Rezeptur aus der Ming-Dynastie. Eine kraftvolle Rezeptur, die hilft, einen unruhigen Geist zu beruhigen und das Nervenkorsett zu stabilisieren.

Die Körpermeridiane

Die TCM, die traditionelle chinesische Medizin, beruht auf dem System der zwölf Hauptleitbahnen im Körper. Jede Hauptleitbahn ist hierbei einem Organsystem zugeordnet. Die Schisandra-Beere wird hierbei hauptsächlich genutzt um den Herzmeridian, den Nierenmeridian und den Lungenmeridian auszugleichen.

Diese Ausgleichsfunktion dient dazu, zu starke Meridiane zu schwächen und zu schwache Meridiane zu stärken. Wichtig ist, dass sich alle Körpermeridiane in einem ausgeglichenen und ausbalancierten Verhältnis befinden.

Der Schisandra-Beere wird eine große Vielfalt an Wirkungen nachgesagt. Diese ergeben sich aus ihren Inhaltsstoffen. Unter anderem beinhaltet die Schisandra-Beere Mineralstoffe, ätherisches Öl, Vitamine, Schizandrin, Gomisin und Deoxyschizandrin.

Durch ihre vielfältige Wirkung hat die Schisandra-Beere ein breites Anwendungsgebiet und kann bei den unterschiedlichsten Beschwerden eingesetzt werden. Man sagt, sie nährt Yin und Blut, stärkt Herz und Niere, klärt Hitze und beruhigt den Geist.

Wirkung der Schisandra-Beere

Im Jahr 2013 wurde eine Studie, die die Erforschung der entzündungshemmenden Wirkung der Schisandra-Beere zum Inhalt hatte, durchgeführt. Ergebnis dieser Studie war, dass die Beere eine hemmende Wirkung auf die Ausbreitung einer Entzündung hat.(1)

In einer weiteren Studie wurde festgestellt, dass sich die Extrakte der Schisandra verringernd auf die Werte des Enzyms auswirken, dass bei Hepatitis Patienten für die Feststellung der Leberschädigung zuständig ist.(2)

Nach den Ergebnissen des Swedish Herbal Institute haben Schisandra-Beeren auch eine beruhigende Wirkung und verringern Müdigkeit und Erschöpfung.(3)

Außerdem hat eine Studie des College of Pharmacy and Research Institute of Pharmaceutical Science an der Seoul National University in Seoul ergeben, dass Schisandra eine potenzielle Schutzwirkung vor psychischen und auch neurologischen Krankheiten wie Depressionen, Alkoholismus, Schizophrenie sowie Alzheimer besitzt.(4)

Indikation: Herzunruhe, zu viel Denken, Gereiztheit, Widerstand, Palpitationen, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, unruhiger Schlaf, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, trockener Stuhlgang, Nachtschweiß, Zungenulzerationen, Wechseljahrsbeschwerden

Auch bei Kosmetikprodukten wird die Schisandra-Beere zunehmend häufiger verwendet.

(1) http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1382668913000884

(2) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22610748

(3) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19500070

(4) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23333311